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Lesezeichen [ Info # QR-Code # Software ]Fr 23 Juni 2017 22:36:19


 huecker.com # Glossar des NLP.
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Hinweis   Falls Sie in diesem Glossar einen Begriff nicht finden, teilen Sie mir das bitte mit, damit er ergänzt wird; haben Sie Anregungen zur Gestaltung einzelner Erklärungen, bitte ich ebenfalls um Ihr Feedback.

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  [ a ]

Anker : Sinnesspezifischer Reiz, der mit einer Reaktion des Subjekts lebensgeschichtlich verknüpft ist und diese Reaktion bei ihm auslöst; siehe auch  Verhaltensmuster,  Selbstanker.

Assoziiert : Ein Verhalten experimentell prozessieren und die dazugehörigen Emotionen erleben; siehe auch  Dissoziiert.

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  [ b ]

Belief : In der Regel lebensgeschichtlich herausgebildeter Glaubenssatz (Überzeugung, Generalisierung) eines Subjekts, der zumeist sinnstiftend ist und die Verhaltensoptionen des Subjekts erweitern und einschränken kann. Mit  NLP-Methoden können Glaubenssätze zielorientiert verändert werden (Change-Belief).

Bewusst : Vom Geist zumeist autonom gesteuerte Auswahl der aktuell sinnesspezifisch wahrgenommenen und erlebten inneren und äußeren Sensationen; siehe auch  Unbewusst.

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  [ c ]

Chaining : Kette geankerter Zustände; wird der Ketten-Anker wiederholt prozessiert, kann er sich automatisieren, sodass nur noch der erste Anker der Kette ausgelöst werden muss, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen; siehe auch  Selbstanker.

Compulsion blow-out : Unerwünschte, zumeist automatisierte Reaktionen werden beseitigt, indem das Ergebnis des Auslösers (innere oder äußere Sensationen) durch gezielte Überladung unattraktiv, karikiert oder lächerlich gemacht wird.

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  [ d ]

Desired state : Von einem Subjekt prozessual angestrebter Zustand; siehe auch  Problem state,  Ökologie check.

Dissoziiert : Das Subjekt nimmt experimentell sein eigenes Verhalten gleichsam von außen wahr, mit geringerer Intensität des Erlebens und emotionaler Engagiertheit als im Prozess des Assoziiertseins; siehe auch  Assoziiert.

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  [ f ]

Fluff : Worte, Sätze wie Staubflocken, Flaum, Fusseln, Watte. - In diesem Sinne wird der Begriff mehrfach verwendet: als Synonym für Sprachmuster des  Milton-Modells (fluffige Sprache); für Prozessinstruktionen, die durch das Ziel im  Leading-Teil und das inkorporierende Feedback im  Pacing-Teil strukturiert werden (structured fluff); wenn Fakten verpackt werden (in fluff); um hervorzuheben, dass Worte nur digitale  Repräsentationen sind, also nicht das Geschehen selbst (Konstruktivismus), und von daher nicht überbewertet werden sollen (Worte sind fluff).

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  [ h ]

Hypnose : Kommunikationsmethode, mit der Trance-Phänomene und Trance-Zustände induziert werden können; siehe auch  Trance.

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  [ i ]

Inkongruent : Verbale und nonverbale Äußerungen eines Subjekts stimmen nicht überein; das Bewusstsein strebt in eine andere Richtung als das Unbewusste, Teile der Person sind im Konflikt; siehe auch  Kongruent.

Inkorporieren : Strategische Verknüpfung einer wahrgenommenen Sensation mit einer Prozessinstruktion.

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  [ k ]

Kalibrieren : Prozess, in dem die verbalen und nonverbalen Äußerungen eines Subjekts registriert werden, die mit einem Zustand verknüpft sind; siehe auch  Physiologie.

Kongruent : Verbale und nonverbale Äußerungen eines Subjekts stimmen überein; das Bewusstsein strebt in die gleiche Richtung wie das Unbewusste; siehe auch  Inkongruent.

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  [ l ]

Leaden : Prozess, in dem ein Subjekt durch verbale und/oder nonverbale Änderung seines Verhaltens eine andere Person (oder mehrere) unterstützt, ihr Verhalten und Erleben zu ändern; siehe auch  Rapport,  Pacen.

Linke Hemisphäre : Bei einem normal organisierten Rechtshänder die für das lineare Denken zuständige Gehirnhälfte; siehe auch  Rechte Hemisphäre.

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  [ m ]

Meta-Modell : Methode, durch die eine verzerrte und damit i.d.R. einschränkende Oberflächenstruktur (Sprachmuster des Subjekts) auf die korrespondierende Tiefenstruktur (den Sprachmustern zugrunde liegende prozessuale Erfahrungen und Wahlmöglichkeiten) zurückgeführt wird, um es dem Subjekt zu ermöglichen, sich diese Erfahrungen und Wahlmöglichkeiten  sinnesspezifisch konkret  bewusst zu machen; siehe auch Meta-Programme.

Meta-Programme : Meta-Programme od. Sorting Styles sind personen- und kontextspezifische Muster der Wahrnehmung, die zeitabhängig sind und das operative Verhalten eines Subjekts steuern; siehe auch Meta-Modell.

Metapher : Sprachhandlung oder Sprachfigur, die es ermöglicht, über etwas eine Aussage zu machen, ohne es zu benennen; dazu zählen Anekdoten, Analogien, Geschichten, Wortspiele, Rätsel, Witze, idiomatische Begriffe usw.

Metaphorisch : Etwas umschreiben oder im übertragenen Sinne benennen und nutzen, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen.

Milton-Modell : Methode, bei der durch  hypnotische und unspezifische Sprachmuster sowie durch Verzerrungen (Inverses  Meta-Modell) innere Suchprozesse nach Derivationen (sinnstiftende Ableitungen) ausgelöst werden, die dem Subjekt ermöglichen, sich  Ressourcen zugänglich zu machen.

Muster : Verkürzt für  Verhaltensmuster.

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  [ n ]

Neuro-Linguistischer Programmierer : Subjekt, das die NLP-Methode strategisch prozessual in seinem Berufsfeld und für seine persönliche Entwicklung nutzt; siehe auch  NLP.

New Behavior Generator : Lernprozess, der es einem Subjekt ermöglicht, sein strategisches Verhalten in einem spezifischen Kontext nachhaltig zu optimieren.

NLP : Neuro-Linguistisches Programmieren, insbesondere ein Meta-Modell für Kommunikation und Veränderung sowie eine daraus abgeleitete Methode für Kurzzeittherapie und berufspraktische Kommunikation; die Grundlagen des NLP wurden von Richard Bandler, John Grinder und anderen in den 70er Jahren entwickelt.

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  [ o ]

Ökologie check : Methode, durch die systemische Implikationen subjektiver Ziele ermittelt werden, um sie im Prozess einer beabsichtigten Veränderungsarbeit berücksichtigen zu können.

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  [ p ]

Pacen : Unbewusstes oder bewusstes verbales und nonverbales Spiegeln des aktuellen Erlebens und Verhaltens eines Subjekts (oder mehrerer) durch ein anderes; siehe auch  Rapport,  Leaden.

Physiologie : Körperlicher Gesamteindruck eines Subjekts, der mit einem inneren Zustand korrespondiert. Unterschieden werden Problem-Physiologie, Ziel-Physiologie, Ressource-Physiologie, Versöhnungs-Physiologie und Misch-Physiologie; siehe auch  Kalibrieren.

Problem state : Kritischer Zustand (oder beklagtes Verhalten), den ein Subjekt ändern möchte; siehe auch  Desired state.

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  [ r ]

Rapport : Eine auf Verständnis und Vertrauen basierende prozessuale Beziehung zwischen zwei oder mehr Subjekten, die sich u.a. darin zeigt, dass sich die Subjekte in diesem Prozess körpersprachlich angleichen; siehe auch  Pacen,  Leaden.

Rechte Hemisphäre : Bei einem normal organisierten Rechtshänder die für das ganzheitliche (systemische) Denken zuständige Gehirnhälfte, die entscheidend an der Wahrnehmung der Realität beteiligt ist; siehe auch  Linke Hemisphäre.

Redundanz : Einen Inhalt sinnesspezifisch unterschiedlich kodieren und präsentieren - bspw.: Das sieht (visuell) gut aus, das hört (auditiv) sich gut an, das fühlt (kinästhetisch) sich gut an usw.; siehe auch  VAKO.

Reframing : Ein Ereignis und Erleben durch die Trennung von (zumeist akzeptierter) Absicht und (beklagtem) Verhalten aus einem Kontext lösen, in einen anderen Rahmen stellen, um dem Subjekt zu ermöglichen, dessen Bedeutung zu verändern.

Repräsentation : Psychischer Akt des sich Vergegenwärtigen von Erinnerungen oder Vorstellungen sowie sinnesspezifisch kodierte innere Landkarten eines Subjekts; siehe auch  VAKO,  Submodalitäten.

Ressourcen : Inneres und äußeres Potential eines Subjekts, das es ihm ermöglicht, angestrebte Ziele zu erreichen; siehe auch   S.C.O.R.E.-Modell.

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  [ s ]

S.C.O.R.E.-Modell : Diagnostisches Instrument (Symptoms, Causes, Outcome, Resources, Effects), das NLP-Anwender verwenden, um die primär notwendigen Komponenten für die effektive Organisation eines Ziels zu identifizieren, das mit Hilfe der NLP-Methoden erreicht werden soll.

Selbstanker : Ein sinnesspezifischer Reiz, den ein Subjekt bei sich selbst bewusst oder unbewusst etabliert hat, auf den es in einer bestimmten Weise reagiert; siehe auch  Anker,  Chaining.

Sorting Styles : siehe Meta-Programme.

Spiegeln : siehe  Pacen.

Strategie : Sequenz einer sinnesspezifisch konkreten Abfolge von  Repräsentationen, durch die ein angestrebtes Ergebnis erzielt werden soll; siehe auch  Verhaltensmuster.

Structured fluff : siehe  Fluff.

Submodalitäten : Eigenschaften einer sinnesspezifischen Wahrnehmung (Qualität einer Modalität), wie etwa hell od. dunkel (visuell), laut od. leise (auditiv), deren bewusste od. unbewusste Veränderung oftmals auch das Erleben und Verhalten des Subjekts nachhaltig beeinflusst; siehe auch  Repräsentation,  VAKO,  Verhaltensmuster.

Suggestion : Aufforderung od. besser Einladung, ein Verhalten auszuführen, ohne es direkt zu benennen. Als Sprachmittel werden dafür  Metaphern, nonverbale Impulse usw. genutzt.

Swish : Beim Swish werden zwei innere Bilder, das kritische Bild und das Zielbild, mit hoher Geschwindigkeit (swish = sausen, zischen) so oft getauscht bzw. überlagert, bis sich diese Prozedur unterhalb der Schwelle des Bewusstseins etabliert und in der Problemsituation automatisiert hat; siehe auch  unbewusst.

Symmetrie : Die rechte und die linke Seite des Körpers eines Subjekts spiegeln sich; siehe auch  Kongruent,  Inkongruent,  Physiologie.

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  [ t ]

Time-Line : Die lebensgeschichtlich sich herausbildende Art und Weise, wie das Subjekt unbewusst sinnesspezifische Sensationen zeitlich geordnet speichert. Die Time-Line kann die Vergangenheits-, Gegenwarts- und Zukunftsorientierung des Subjekts sowohl negativ als auch positiv nachhaltig beeinflussen.

TOTE-Einheit : Test-Operate-Test-Exit, beschreibt das menschliche Verhalten; siehe auch  Verhaltensmuster.

Trance : Durch Hypnose induzierter Bewusstseinszustand, in dem nahezu die gesamte Wahrnehmung des Subjekts auf das innere Erleben fokussiert ist; siehe auch  Hypnose.

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  [ u ]

Unbewusst : Erfahrungen, Informationen, Prozesse  Ressourcen unterhalb der Schwelle des Bewusstseins, die dem Subjekt aktuell nicht bewusst sind; siehe auch  Bewusst.

Utilisieren : Alles, was ein Subjekt verbal und nonverbal mitteilt, soll für den Prozess der von ihm angestrebten Veränderung genutzt werden (Utilisationsprinzip).

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  [ v ]

VAKO : Visuelle, auditive, kinästhetische, olfaktorische und gustatorische Systeme, mit denen das Subjekt innere und äußere Sensationen wahrnimmt sowie innere Abbildungen der Außenwelt generiert und archiviert; siehe auch  Repräsentation,  Submodalitäten.

VAKOG : siehe  VAKO.

Verhaltensmuster : Das, was ein Subjekt internal und/od. external sieht, hört, fühlt usw., um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen; siehe auch  Strategie,  TOTE-Einheit.

V/K-Dissoziation (Phobietechnik) : Phobische Reaktionen werden durch Aufspaltung der prozessualen Verknüpfung visueller und kinästhetischer Sensationen, durch ein- oder mehrfache Dissoziation, gemildert oder aufgelöst; siehe auch  dissoziiert,  VAKO.

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  [ w ]

Wahlmöglichkeiten : Das Spektrum der Verhaltensoptionen, die das Subjekt in einer Situation hat; siehe auch  Leaden.

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  [ z ]

Zugangshinweise : Von außen wahrnehmbare Indikatoren, die darauf schließen lassen, wie sich das Subjekt eine Erfahrung prozessual zugänglich macht; siehe auch  Strategien.

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Quelle ( F-J Hücker: Metaphern - die Zauberkraft des NLP. Ein Leitfaden für Berufspraxis und Training. Berlin: Akazien Verlag, 2009 * mehr Info )

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Der Inhalt dieser Seite wurde am 24.05.2016 um 12.18 Uhr aktualisiert.
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